• Die MaskenHelfer

Welche Atemschutz-Maske bietet Schutz gegen den Coronavirus?




Weitere Informationen zum Thema Mundschutz, Krankheitszeichen, Prävention und Quarantäne finden Sie auf der Webseite von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html


Verdacht auf Corona-Virus - Inkubationszeit

Wenn ein Verdachtsfall vorliegt, müssen zunächst folgende Fragen gestellt werden:


  • Zeigt jemand Merkmale einer Atemwegserkrankung wie Husten oder eine Lungenentzündung?  War er in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet? 

  • Hatte er in den vergangenen 14 Tagen Kontakt mit einem Erkrankten?


14 Tage, weil die Inkubationszeit - die Spanne zwischen Infektion und Beginn von Symptomen –  2 bis 14 Tage betragen kann.

Bestand Kontakt zu Infizierten, sollten sich Betroffene - unabhängig vom Auftreten von Symptomen - beim Gesundheitsamt melden. Ebenso sollten sich dort Reisende aus Risikogebieten melden, bei denen Symptome auftreten. Alle anderen wenden sich an das Amt oder den Hausarzt, der bei Verdacht auf Sars-CoV-2 eine Laboruntersuchung veranlassen kann. Allerdings sollten Betroffene vor dem Gang in die Praxis unbedingt dort anrufen – ähnlich wie bei einem Verdacht auf Grippe, denn auch da ist die Gefahr groß, andere Patienten im Wartezimmer anzustecken. Dann können in der Praxis Vorkehrungen gegen weitere Ansteckungen und Hygienemaßnahmen getroffen werden.

Bei der Untersuchung wird idealerweise je eine Probe aus den unteren und oberen Atemwegen genommen. Das Virus ist im Hustenauswurf nachweisbar. Die Auswertung dauert knapp fünf Stunden, dazu kommt noch die Zeit für Kuriertransporte ins Labor.


Häusliche Quarantäne

  • Das sogenannte Sars-CoV-2-Virus ist nach bisherigen Erfahrungen hoch ansteckend. Um Infektionsketten zu unterbrechen, ist die Empfehlung des Robert Koch-Instituts die häusliche Quarantäne. Diese dauert 14 Tage, was nach bisherigem Stand der maximalen

  • Dauer der bisher bekannten Inkubationszeit entspricht.

  • Einzelne Unterbringung in einem gut belüftbaren Zimmer

  • Kein Kontakt zu Menschen, die einer Risikogruppe angehören. Dazu zählen Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, chronisch Kranke, Ältere und Schwangere. Mitbewohner und Familienangehörige sollten sich in anderen Räumen aufhalten oder einen Mindestabstand von mindestens ein bis zwei Metern einhalten. Händewaschen vor und nach der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen, nach dem Toilettengang.


Quarantäne

Erkrankt ein Mensch an dem neuen Coronavirus, muss er isoliert werden. Dabei gibt es neben der häuslichen Quarantäne auch eine Quarantäne im Krankenhaus. Manche Kliniken haben spezielle Isolierzimmer, die über eine Schleuse betreten werden. Wichtig ist es, Basishygienemaßnahmen wie Handdesinfektion und Mundschutz einzuhalten, sowie das Tragen von Schutzkleidung  bei engem Kontakt mit dem Patienten.