Was ist der Unterschied zwischen FFP3 und FFP2 Masken?

Es existieren drei FFB Schutzklassen - FFP1, FFP2 und FFP3 - für unterschiedliche Schadstoffe in Abhängigkeit der Filterung und Gesamtleckage. Ausschlaggebend für die Gesamtleckage ist der Filterdurchlass und der Dichtigkeit an Gesicht und Nase. Die FFP Masken filtern je Schutzklasse bis zu einer Partikelgröße von 0,6 μm für unterschiedliche Konzentration von Gefahrstoffen.

FFP1

FFP1 Atemschutzmasken schützen vor nicht-fibrogenen und ungiftigen Aerosol-Stauben, deren Einatmung zwar nicht zu der Entwicklung von Krankheiten führt, aber die Atemwege reizen und eine Geruchsbelastung darstellen können. FFP1 Masken filtern Partikel bis zu einer Größe von 0,6 μm und dürfen bei einer maximal 4-fachen Überschreitung des Arbeitsplatzgrenzwertes eingesetzt werden. Der Gesamtleckage darf nicht mehr als 25% betragen.

FFP2

Ein Partikelfilter FFP2 schützt vor gesundheitsschädlichen flüssigen und festen Stauben sowie Rauch und Aerosolen. FFP2 Masken bieten Schutz vor fibrogenen Partikeln, die zu einer kurzfristigen Reizung der Atemwege und  zu einer langfristigen Abnahme der Lungengewebe-Elastizität führen können. Sie filtern 94% der sich in der Luft befindlichen Partikel bis zu einer Größe von 0,6 μ, wobei der Arbeitsplatzgrenzwert höchstens die 10-fache Konzentration betragen darf.

FFP3

Die FFP3 Schutzklasse schützt vor gesundheitsschädlichen Stauben, Aerosolen und Rauch. Diese Schutzklasse wird bei Krankheitserregern wie Pilzsporen, Bakterien und Viren sowie bei radioaktiven und krebserregenden Stoffen empfohlen. Der Arbeitsplatzgrenzwert darf höchstens 30-fach bei einer Gesamtleckage von maximal 5% überschritten werden.