Aufgrund der extrem hohen Nachfrage nach FFP3 Masken haben wir uns entschieden eine Webseite aufzubauen und aktuell verfügbare Angebote im Internet aufzulisten. 

Der Geschäftsführer des Bundesverbands des pharmazeutischen Großhandels (PHAGRO) bestätigt die Lieferengpässe bezüglich der Atemschutzmasken in Deutschland. Die Ursache dafür lässt sich laut des Sprechers der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) auf das Coronavirus zurückführen. Viele Großhändler können keine Masken mehr liefern, da nur noch kleine Mengen an Vorrat zur Verfügung stehen.

Vlies-Hersteller bestätigen zudem Materialknappheit an Vliesstoffen, die für die Herstellung der populärsten Schutzmasken von nöten sind.

Weitere Informationen zum Thema Mundschutz, Krankheitszeichen, Prävention und Quarantäne finden Sie auf der Webseite von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung.

Aktuelles zum Thema Coronavirus und Schutz

Alles über FFP3 Masken

COVID-19: Schutz vor Ansteckung mit einer FFP3-Atemschutzmaske

Mit einer Atemmaske lässt sich die Wahrscheinlichkeit für eine Ansteckung mit Krankheiten reduzieren, die durch Tröpfchen übertragen werden: Zum Beispiel bei lautem Sprechen, Rufen, Niesen oder Husten innerhalb von zwei Metern Abstand. Die Masken verhindern Schmierinfektionen, die zum Beispiel durch schmutzige Hände, die mit Mund, Nase oder dem Gesicht in Kontakt kommen, auftreten können. Der Träger sollte darauf achten, dass der Mundschutz so sitzt, dass auch seitlich keine Erreger eindringen können. Regelmäßiges Wechseln des Mundschutzes (2-3 Mal täglich) ist ein zusätzlichesMuss.

Vergleich: FFP3 oder FFP2?

Lediglich die FFP3 Filterpartikelmasken können bei richtiger Anwendung tatsächlich vor Coronaviren schützen. Das sind die Masken, die von Ärzten und medizinischen Einsatzkräften getragen werden, wenn sie sich in gefährdeten Bereichen mit hohem Ansteckungsrisiko aufhalten. FFP3 Masken filtern mindestens 99% der Partikel bis zu einer Größe von 0,6μm aus der Luft. Die Gesamtleckage, das Durchlassen von externen Partikeln, beträgt hier nur maximal 5%. Sie sind die einzigen Masken, die in der Lage sind Viren, Bakterien und Pilzsporen zu filtern und so vor dem Virus zu schützen.

Im Vergleich zu einer FFP3 Maske bieten die Masken der beiden anderen Schutzklassen deutlich weniger Schutz. FFP2 Masken filtern mindestens 94% der Partikel mit einer Gesamtleckage von 11%, während FFP1 Masken nur mindestens 80% der sich in der Luft befindlichen Partikel filtern. Die Gesamtleckage darf hierbei maximal 25% betragen. 

Auch die Luft beim Ausatmen kann Viren enthalten. Wie Influenzaviren sind vermutlich auch Coronaviren in der Ausatemluft eines Infizierten nachweisbar. Viren wie z. B. Influenza (mit einer Größe von 120 nm) und Corona (mit max. 160 nm) befinden sich nicht vereinzelt in der Luft, sondern sind immer in größere Tröpfchen eingeschlossen. Beim Atmen stößt jeder Mensch kleinste Tröpfchen (von einer Größe von 1 µm) aus. Pro Atemzug können 1.000-50.000 Tröpfchen enthalten sein. Beim Husten sind die Tröpfchen um ein Zehnfaches größer (über 10 µm).

Vor welchen Gefahrstoffen schützen die FFP Schutzklassen?

Es existieren drei FFB Schutzklassen - FFP1, FFP2 und FFP3 - für unterschiedliche Schadstoffe in Abhängigkeit der Filterung und Gesamtleckage. Ausschlaggebend für die Gesamtleckage ist der Filterdurchlass und der Dichtigkeit an Gesicht und Nase. Die FFP Masken filtern je Schutzklasse bis zu einer Partikelgröße von 0,6 μm für unterschiedliche Konzentration von Gefahrstoffen.

FFP1

FFP1 Atemschutzmasken schützen vor nicht-fibrogenen und ungiftigen Aerosol-Stauben, deren Einatmung zwar nicht zu der Entwicklung von Krankheiten führt, aber die Atemwege reizen und eine Geruchsbelastung darstellen können. FFP1 Masken filtern Partikel bis zu einer Größe von 0,6 μm und dürfen bei einer maximal 4-fachen Überschreitung des Arbeitsplatzgrenzwertes eingesetzt werden. Der Gesamtleckage darf nicht mehr als 25% betragen.

FFP2

Ein Partikelfilter FFP2 schützt vor gesundheitsschädlichen flüssigen und festen Stauben sowie Rauch und Aerosolen. FFP2 Masken bieten Schutz vor fibrogenen Partikeln, die zu einer kurzfristigen Reizung der Atemwege und  zu einer langfristigen Abnahme der Lungengewebe-Elastizität führen können. Sie filtern 94% der sich in der Luft befindlichen Partikel bis zu einer Größe von 0,6 μ, wobei der Arbeitsplatzgrenzwert höchstens die 10-fache Konzentration betragen darf.

FFP3

Die FFP3 Schutzklasse schützt vor gesundheitsschädlichen Stauben, Aerosolen und Rauch. Diese Schutzklasse wird bei Krankheitserregern wie Pilzsporen, Bakterien und Viren sowie bei radioaktiven und krebserregenden Stoffen empfohlen. Der Arbeitsplatzgrenzwert darf höchstens 30-fach bei einer Gesamtleckage von maximal 5% überschritten werden.

Arbeitsplatzgrenzwert

Der Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) ist die zeitlich gewichtete durchschnittliche Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz, bei der eine akute oder chronische Schädigung der Gesundheit der Beschäftigten nicht zu erwarten ist.

Mundschutz gegen Viren

Atemschutzmasken der Schutzklasse FFP3 schützen gegen Viren und erhöhen somit die Chancen, einer Ansteckung zu entgehen. Sie schützen vor gesundheitsschädlichen und giftigen Stauben, Aerosolen und Rauch sowie vor radioaktiven und krebserregenden Stoffen und Krankheitserregern wie Bakterien, Pilzen und Viren. Damit ist die FFP3 Maske die beste Atemschutzmaske gegen Grippeviren und somit gegen das Coronavirus. 

 

 

Sind die FFP3 Masken wiederverwendbar?

Beim Kauf sollte darauf geachtet werden ob die Maske wiederverwendbar ist. Dies wird bei einer geprüften und zugelassenen Schutzmaske aus der Kennzeichnung ersichtlich. Hinter der Kennziffer der Schutzstufe steht entweder ein “R” (reusable) für wiederverwendbar oder ein “NR” (non reusable) für nicht wiederverwendbar. Beim Tragen der Maske ist darauf zu achten, dass sie einen guten Sitz hat. Sie sollte möglichst nahe anliegen und gut abschließen, um maximalen Schutz zu gewähren. 

Welche Rolle spielt die Marke bei einer Maske?

Von welcher Marke die Schutzmaske ist, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass sie der FFP Klassifizierung DIN EN 149 entspricht. Nur klassifizierte Masken erfüllen die nötigen Kriterien für größtmöglichen Schutz.  

 

Woran erkenne ich eine zertifizierte Maske?

 

  1. CE-Kennzeichnung mit nachfolgender Nummer der Zulassungstelle auf der Maske und Verpackung. 

  2. Nennung der Norm und der entsprechenden Schutzstufe auf der Maske und Verpackung.

  3. Es liegt eine Anwendungsinformation bei.

  4. Auf der Internetseite oder auf Anfrage stellt der Hersteller folgende Dokumente zur Verfügung:

    1. EG-Konformitätserklärung

    2. Baumusterprüfung der Zulassungsstelle

    3. Technisches Datenblatt

 

Die größten Hersteller von Atemschutzmasken 

 

Dromex

Dromex gilt als einer der Hauptanbieter für Atemschutzmasken. Dromex bietet alles von Staubschutzmasken bis zu FFP3 Atemschutzmasken an. mehr
 

ULTRATEX

ULTRATEX Vliesstoffverarbeitung GmbH gehört zu einem der größten Vliesstoffverarbeiter. Die Produktion hygienischer Mundschutz-Ausstattung findet in Aachen statt. mehr

3M

3M verfügt über eine große Auswahl an Atemschutzmasken. mehr

 

Dräger

Zu den Vertretern der größten Hersteller von Atemschutzmasken zählt auch Dräger. mehr

 

Moldex-Metric

Moldex-Metric, Inc., eine Firma, die derzeit vor allem für ihre FFP STAUBMASKEN bekannt ist. mehr

Uvex 

Uvex ist ein mittelständisches Unternehmen mit langer Tradition. mehr

 

Phoenix Group

Zu einem der bekanntesten Pharmahändler und Hersteller der Schutzmasken in Deutschland, bzw. europaweit gehört der Großhändler Phoenix Group. mehr

 

GEHE Pharma Handel GmbH 

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Berner International

Das Unternehmen Berner International GmbH gehört zu einem der größten Produzenten von FFP2 und FFP-3-Atemschutzmasken und medizinischen Mundschutz-Lösungen. mehr

Hersteller von Behelfsmasken und Baumwollmasken

Die Behelfsmasken aus Baumwolle bieten keinen nachgewiesenen Schutz und sollten nicht als medizinischer Mundschutz genutzt werden. Mit der aktuellen Maskenpflicht findet ihr hier mehr